Randeffekt und Zonen

Randeffekt

Dort, wo zwei oder mehr Ökosysteme aufeinander treffen, entsteht eine besondere Vielfalt, die einzigartige Erzeugnisse zu Tage bringen kann. Von diesem Potential kann viel gelernt und es muss erkannt, akzeptiert und geschützt werden. Ein Beispiel für die Vorteile des Randeffekst und Randzonen ist die Küste, an der Gewässer und Land aufeinandertreffen.

Zonierung

Die Zonen organisieren die Designelemente eines Permakultur-Bauernhofs anhand der Frequenz und Intensität, in der ein Element (z.B. ein Apfelbaum oder eine Schar Hühner) bewirtschaftet werden muss. Je mehr Aufmerksamkeit der Bauer oder die Bäuerin dem Element schenken müssen, desto näher ist es am Bauernhaus. Dabei ist Zone 0 am nächsten und Zone 5 am weitesten entfernt.

Zone 0: Kern des sozialen Lebens, Wohnzone; Wohnhaus, Dorfplatz oder Stall

Zone 1: Pflanzen, die täglich die hohe Aufmerksamkeit der Bauern benötigen, sind hier angebaut

Zone 2: Hier befinden sich Gemüsegärten, Kompost, Teiche, Bienenstöcke, Weiden oder Waldgärten – alles, was weniger intensive Pflege beansprucht

Zone 3: Hier wachsen Pflanzen, die in großen Mengen angebaut und geerntet werden können, wie Kartoffeln oder Getreide; Weidegänse und Schafe können hier gehalten und Hecken zur Abtrennung genutzt werden

Zone 4: Kaum pflegeintensive Obst- und Nussbäume sowie Wiesen, Wälder; Rotwild

Zone 5: Wildnis, also vom Menschen unberührtes Terrain