Frühe Entwicklung

Die Entwicklung der Permakultur in den letzten 100 Jahren trat hervor aus dem Wirken vieler und wurde seit ihren frühen Tagen als reine Theorie nun zu einer globalen Bewegung, die weiter viele Menschen begeistert.

Die wohl erste Idee in Verbindung mit Permakultur kam Joseph Russel Smith, der 1929 ein Buch mit dem Titel „Tree Crops: A Permanent Agriculture“ („Baumkulturen: Eine Permanente Agrikultur“) veröffentlichte und so den Begriff der Permanent Agriculture prägte. In seinem Buch befasste sich Smith, der die Welt als ein großes Ganzes aus verstrickten organischen Systemen sah, mit der Frage, wie Agrikultur nachhaltiger gestaltet werden konnte.

Auch der Australier P. A. Yeomans beschäftigte sich mit dieser Frage in seinem Buch „Water For Every Farm“ („Wasser für jede Farm“), in dem er Permanent Agriculture als unendlich weiterführbar bezeichnet. Auch führte er das Element der Beobachtung als Ansatz zur Landnutzung und das Keyline Design zur Wasserverteilung und -versorgung in den 1940ern und 50ern ein.

Dieser neue, nachhaltige Ansatz zu Landnutzung und Anbau machte mehr Wissenschaftler aufmerksam, sodass Ruth Stout und Esther Deans das „no-dig gardening“ („nicht-graben-Gärtnern“) und Masanobu Fukuoka „no-till orchards“ („nicht-bestellen/pflügen-Gärtnern“) in den 1930ern auf den Tisch brachten.